Seefracht

Die Verladung von Ware über den Seeweg bietet eine effiziente Transportmöglichkeit in Bezug auf Transitzeit, verschifftes Volumen und anfallende Kosten.

FreightHub ermöglicht Ihnen, die Kosten für Ihren Transport in unserem digitalen Tool in kürzester Zeit einzusehen, zu buchen und die Sendung zu verfolgen – und dies alles von Tür-zu-Tür und in Echtzeit. Auf dieser Seite erfahren Sie alles wissenswerte rund um das Thema Seefracht!

FreightHub übernimmt zudem die Verwaltung aller relevanten Frachtdokumente sowie die Verzollung. Sie bleiben stets auf dem aktuellen Stand für alle Ihre Shipments und Ihr persönlicher erfahrener Operations Manager wird sich proaktiv um die Lösung eventuell auftretender Probleme kümmern.

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Unsere Leistungen auf einen Blick

Als Full-Service-Spedition bietet FreightHub den internationalen Seefrachttransport nicht nur in Form von FCL-Verschiffungen an, sondern ermöglicht Ihnen ebenso den Transport von LCL-Ladungen.

FreightHubs Service für Seefrachttransport umfasst:

  • Containerisierte Verschiffung (FCL/Full Container Load)
  • Stückgutverschiffung (LCL/Less than Container Load)
  • Digitale Übersicht über alle Verschiffungen inklusive aller Dokumente und Historie
  • Vergleichbare Angebote durch Einsicht in alle FreightHub-Verschiffungsaccounts in Echtzeit
  • Nachlauftransporte ab den europäischen Ankunftshäfen mit verschiedenen Transportmöglichkeiten
  • Verzollung und Frachtdokumentation in verschiedenen Verfahren
  • Frachtversicherung (zusätzlich zu den gesetzlichen Haftungsgrenzen)
  • Sendungsverfolgung aller Sendungen auf dem Seetransport sowie im Nachlauf (FCL)

 

FreightHubs Seefracht Lösung >

 

Seefracht: Ablauf, Dauer und Kosten

Globalisierung und IT-Wirtschaft haben den Seeverkehr verändert. Der Trend geht zum verbraucherorientierten Haus-Haus-Verkehr. Bei dieser zentral aus einer Hand gestalteten Logistikleistung ist das Schiff nur ein kleines Glied in der Transportkette.

Der Seefracht Import setzt sich aus mehreren Teilschritten zusammen, die wir nachfolgend erklären.

Bedeutung des Seetransports

Die globale Vernetzung wäre ohne den Seetransport undenkbar. In den vergangenen 50 Jahren verfünffachte sich das Seefrachtaufkommen, sodass heute etwa 90 Prozent des Warengewichtes über den Seeweg verschifft werden.

Diese enorme Entwicklung liegt in erster Linie in der standardisierten Containerschifffahrt und der steigenden Kapazität der Schiffe begründet. Hinzu kommen die im Vergleich zur Luftfracht und zum Straßengüterverkehr relativ geringen Frachtkosten.

Natürlich funktioniert der massenhafte Gütertransport nicht ohne die entsprechenden technologischen Entwicklungen im Bereich der Logistik. Inzwischen existieren leistungsfähige vollautomatische Hafenterminals wie zum Beispiel das CTA in Hamburg-Altenwerder, das mehrere Großcontainerschiffe gleichzeitig abfertigen kann.

Was ist Seefracht?

Seefracht bezeichnet den Gütertransport per Schiff, wobei man Flüssigladungen, Schüttgüter sowie Stückgüter unterscheidet. Für die verschiedenen Ladungen existieren spezialisierte Schiffstypen. Es handelt sich hauptsächlich um Öltanker, Massengutfrachter und Containerschiffe, welche die Welthandelsflotte dominieren.

Massengutfrachter, auch Bulkcarrier genannt, transportieren Schüttgüter wie Erz, Kohle, Kies oder Getreide. Die Frachter arbeiten auf Abruf, weswegen sie Tramps genannt werden. Die Kosten für Seefracht sind in der Trampschifffahrt stark von Angebot und Nachfrage abhängig.

Im Gegensatz dazu arbeiten Containerschiffe im Liniendienst, müssen demnach einen genauen Fahrplan mit einer festgelegten Hafenfolge einhalten. Inzwischen haben sie den traditionellen Stückgutschiffen den Rang abgelaufen und transportieren den Hauptteil des weltweiten Stückgutverkehrs. Im Linienverkehr werden Frachtraten, Zuschläge und Rabatte nach den Tarifen der Reedereien berechnet.

Obwohl Stückgutschiffe von den Containerschiffen zurückgedrängt wurden, sind sie auf einem Sektor unverzichtbar: Sie bedienen den Nischenmarkt für spezielle übergroße Ladungen, die nicht auf Containerschiffe passen. Dazu zählen Projekt- oder Schwerguttransporte, z.B. von Windkraftanlagen, Kränen, Lokomotiven oder Schiffsteilen. Diese Transporte gelten als „Hohe Schule“ der Seemannschaft, da sie an die Stauung und Ladungssicherung die größten Ansprüche stellen und von Auftrag zu Auftrag individuell geplant werden müssen.

Luftfracht oder Seefracht Import?

Die erste Frage, die sich bei einem geplanten Import stellt, ist die nach der Auswahl des Transportmittels.

Neben der Höhe der Frachtraten spielen folgende Kriterien eine Rolle:

  1. Wert der Transportgüter – Je hochwertiger die Güter, desto eher werden sie auf dem Luftweg transportiert.
  2. Physische Belastbarkeit der Ware – Für empfindliche Güter wie Glas empfiehlt sich der Lufttransport. Eisenerz hingegen ist eine klassische Schiffsladung.
  3. Mögliche Folgen von Transportunzuverlässigkeit – Hierbei spielt auch die Punktgenauigkeit des Verkehrsmittels eine Rolle (Wie verspätet ist etwas, wenn es verspätet ist?).

Frachtraten

Die Preisberechnungen für Luft- und Seefracht unterscheiden sich aufgrund der spezifischen Beschränkungen der Verkehrsträger. Bei Luftfracht ist es das Gewicht, bei Seefracht hingegen das Volumen.

Um die Frachtkosten berechnen zu können, muss man bei Luft- und Seefracht unterschiedliche Volumengewichtsformeln anwenden. Während für das Volumengewicht Seefracht der Wert 1 m³ = 1.000 kg gilt, kommt bei der Luftfracht der Volumengewicht-Faktor 167 kg pro Kubikmeter zur Anwendung.

In der Praxis bedeutet dies, dass in der Luftfracht pro Kubikmeter für 167 kg bezahlt werden muss, auch wenn das tatsächliche Gewicht der Lieferung deutlich darunterliegt. Für den Fall, dass der Kubikmeter schwerer ist als 167 kg, gilt das größere Gewicht – und der Preis steigt. 

Im Gegensatz zur Luftfracht ist die Gewichtsbeschränkung für die Seefracht mit 1000 kg/m³ also sehr hoch, sodass die Kosten bei Seefracht bei schweren und umfangreichen Sendungen weitaus niedriger ausfallen als bei Luftfracht.

Als Faustregel gilt, für Waren ab einem Volumen von 0,5 m³ und einem Gewicht von 100 kg den Seeweg zu wählen. Werden diese Werte unterschritten, stellt sich die Luftfracht meistens als kostengünstiger heraus.

Liefervertrag abschließen

Nun gilt es, die Lieferbedingungen zu vereinbaren. Hierfür ist es wichtig, die gesamte Lieferkette zu verstehen.

Diese besteht aus:

  • Abholung
  • Auslieferung
  • Zollabfertigung für den Export
  • Seefracht Import Abwicklung
  • Beladen
  • Entladen
  • Seetransport.

Bei der Warenlieferung von Verkäufer zu Käufer ist die eigentliche Verschiffung des Containers also nur ein Teilaspekt.

Der Liefervertrag vereinbart, welcher Handelspartner welchen Teil der Lieferkette abwickelt; üblicherweise wird Hafen-Hafen, Haus-Haus, Hafen-Haus oder Haus-Hafen abgemacht. Im internationalen Handel gelten hierfür die Incoterms als allgemein anerkannter Standard.

Die Incoterms regeln außerdem den Zeitpunkt des Gefahrenüberganges, also wer ab wann und bis wann das finanzielle Risiko trägt. Die üblichsten Incoterm-Klauseln für Seefracht sind FOB, EXW, DAP und CFR.

Leider geschieht es selbst bei C-Klauseln häufig, dass der Lieferant in Zusammenarbeit mit seinem Spediteur nicht existente Gebühren auf die Rechnung setzt. Vor allem bei Seefracht aus Asien wird aus diesem Grunde empfohlen, zuerst ein Angebot von einem deutschen Spediteur einzuholen.

Die FreightHub-Plattform ermöglicht einen sofortigen Vergleich von Angeboten verschiedener Reedereien. Die transparente Preisdarstellung beinhaltet alle Elemente der Lieferkette.

Seefracht organisieren

Wurden die Pflichten von Verkäufer und Käufer per Incoterms geklärt, muss der Transport der Ware zum Verschiffungshafen (Vorlauf) sowie vom Bestimmungshafen zum Käufer (Nachlauf) organisiert werden. Hier gibt es die Varianten Merchant’s Haulage oder Carrier’s Haulage. Bei Letzterem übernimmt der Verfrachter der Ware die Organisation, Kostenkalkulation und Haftung. Bei der Merchant’s Haulage ist der Händler oder der von ihm beauftragte Spediteur verantwortlich.

Zum Portfolio von FreightHub gehören maßgeschneiderte Full-Service-Pakete. Diese umfassen Vor- und Nachlauf, das Stauen in den Container bei LCL-Projekten, den Seetransport sowie die Abwicklung von Zoll-Formalitäten.

Die Auswahl des Seefrachtcontainers

Bevor die Seefracht gebucht wird, muss der passende Container für die Fracht ausgewählt werden.

Neben den Standardcontainern kommen Kühlcontainer sowie Spezialcontainer für Schwergut zum Einsatz. Die Containerarten für Seefracht unterscheiden sich deutlich von denen, die in der Luftfracht Verwendung finden.

Die Größen der Seefrachtcontainer richten sich nach der ISO-Norm und werden in Fuß angegeben. Am häufigsten werden 20-Fuß-Container (TEU) und 40-Fuß-Container (FEU) verladen. Ihre Innenmaße ergeben umgerechnet ca. 5,89 x 2,35 x 2,39 m für TEU bzw. 12,0 x 2,35 x 2,39 m für FEU. Die Norm der ISO-Container unterscheidet sich von der Europalette. Letztere eignen sich nur bedingt für den Containerverkehr, da hier beachtliches Transportvolumen verschenkt wird. In einen 20-Fuß-Container passen 11 Europaletten, allerdings beträgt die Bodenausnutzung nur 78 %.

Es ist üblich, den Seefrachtcontainer zu mieten. Die Reedereien stellen dem Absender einen Container zur Verfügung (Carriers Own Container/COC) und verrechnen die Containermiete mit den Frachtkosten. Bei der Variante, seinen eigenen Container (Shippers Own Container/SOC) zu verladen, gibt es je nach gebuchter Route entweder Aufpreise für die zusätzliche Arbeit – oder einen Rabatt.

Einen Seefrachtcontainer zu kaufen, lohnt sich dann, wenn die Transporte überwiegend in ein Binnenland mit gut ausgebautem Straßen- oder Schienennetz gehen. Hier sind erhebliche Einsparungen möglich, weil die Linienreedereien den Rücktransport des leeren Containers in den nächsten Hafen mit einberechnen.

Für den Versand per Container gibt es zwei verschiedene Varianten: FCL (Full Container Load) und LCL (Less than Container Load).

Bei der FCL-Seefracht gehören alle Güter in dem Container nur einem Beteiligten. Der verplombte Behälter wird Haus-zu-Haus geliefert.

Im Gegensatz dazu teilen sich bei der LCL-Seefracht mehrere Importeure einen Container. Andere Bezeichnungen dafür sind „Sammelgut“ oder „Teilcontainerladung“.

Bei der Verschiffung per Container treten zwischen LCL- und FCL-Sendungen unterschiedliche Lieferzeiten auf. FCL-Fracht erfordert weniger Handling und erreicht das Ziel daher schneller. Bei zusammengesetzten LCL-Lieferungen müssen eventuell mehrere Zwischenstationen angelaufen werden.

Containerschiffe können jedoch mehr als „nur“ Container laden. Mit der Break Bulk Verladung bieten sie die Möglichkeit, nicht-containerisierbare Ladung an Bord zu nehmen. Sensible Sperrgüter werden idealerweise in Seefrachtkisten verpackt, die unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Salzwasser sind.

Die Verpackung und Stauung der Ware

Ein weiterer Aspekt ist die seefrachttaugliche Verpackung der Sendung. Auf der Reise passieren die Schiffe oft mehrere Klimazonen und sind unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchten ausgesetzt. Als Folge dessen bildet sich im Inneren des Containers Kondensat. Steht der Container an Deck, kann er zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung stark erhitzt werden. Dabei treten auch Temperaturen von 60 °C auf.

In Abhängigkeit vom Stauplatz variiert der Einfluss der Schiffsbewegungen. Deswegen ist die Ladung innerhalb des Containers nach allen Seiten gegen Verrutschen zu sichern, vor allem in Richtung Tür. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist die Verwendung von Antirutschmaterial unter der Ladung.

Besonders bei LCL-Seefracht muss der Versender die Ware so verpacken, dass sie mehrfach umgeschlagen werden kann. Um die Ware vor Beschädigung zu schützen, empfehlen sich Holzkisten oder Schutzfolien. Bei LCL-Seefracht liefert der Ablader die Stückgüter am Terminal des Beförderers ab. Das „Stuffing“ in den Container zusammen mit anderen Ladungen und das Auspacken im Bestimmungshafen sind interne Abläufe des Beförderers.

Ein FCL-Container wird vom Ablader gepackt. Den Verfrachter trifft keine Verantwortung für die Stauung im Container, denn er staut nur den Container als solchen.

Transportversicherung

Vor finanziellen Risiken von beschädigten Gütern bis hin zu insolventen Reedereien schützt eine Transportversicherung. Meist handelt es sich hierbei um eine Haus-Haus-Versicherung und diese wird bis zum Warenwert eingedeckt. Sie kann vom Kunden selbst oder über eine Seefracht-Spedition abgeschlossen werden. Für die Berechnung der Transportversicherung für Seefracht wird der Warenwert herangezogen.

Formalitäten

Die Handelsbeziehungen des 21. Jahrhunderts sind geprägt vom E-Commerce. Während Onlinebuchungen im Luftverkehr zum Standard gehören, zieht die konservative Handelsschifffahrt deutlich langsamer nach. Der Grund liegt in den Vorarbeiten, die für die elektronische Abwicklung nötig sind. Für Kleinreedereien lohnt sich diese Investition nicht. Die Großen der Branche nutzen jedoch die enorme Flexibilität des E-Commerce und investieren in modernste IT-Lösungen. Das ermöglicht kundenfreundliche Online- Frachtbuchung, elektronische Ausfertigung von Seefrachtbriefen sowie Online-Fahrplananfragen und -Sendungsverfolgung.

Das wichtigste Dokument im Seeverkehr ist das Konnossement, oder Bill of Lading (B/L) genannt. Das B/L repräsentiert die Ware. Es ist nicht nur ein Ladeschein, sondern darüber hinaus ein Wertpapier, welches den Inhaber mit einem Auslieferungsanspruch ausstattet. Es wird vom Verfrachter ausgestellt.

Eine Alternative, die dem Zeitgeist entspricht, ist der Seefrachtbrief. Er dient als Nachweis dafür, dass die Ware zum Transport an den Frachtführer übergeben wurde. Im Gegensatz zum B/L bietet er folgende Vorteile: Er kann leicht elektronisiert werden, ist preiswerter und leichter zu handhaben. Nicht zuletzt ist dieser auch schneller, da er bei der Entgegennahme der Ware nicht vorgelegt werden muss.

Darüber hinaus sind Begleitpapiere erforderlich, die in ihrer Art und Anzahl vom Transportweg, der Warenart und von nationalen Bestimmungen abhängen. Zu den wichtigsten schriftlichen Unterlagen gehört hierbei die Handelsfaktura, d.h. die Handelsrechnung des Lieferanten.

Kosten für Seefracht berechnen

Nachdem ein erstes Angebot eingeholt wurde, wird der Käufer den Preis vergleichen wollen. FreightHub bietet hierfür ein komfortables Tool: Auf unserer Plattform lassen sich die Seefrachtkosten zahlreicher Reedereien vergleichen und der Gesamtpreis inklusive Vor- und Nachlauf kann mit nur wenigen Klicks berechnet werden.

Die am häufigsten nachgefragte Leistung ist die Seefracht China-Deutschland. In FCL-Seefracht belaufen sich die Kosten für den reinen Ozeantransport von Shanghai nach Hamburg (ohne Transit, Zoll und Abgaben) je nach Reederei auf etwa 850 bis 1350 Dollar pro TEU.

Die Frachtkosten für LCL-Seefracht berechnen sich nach dem Volumen der Fracht. Je mehr Kubikmeter die Fracht im Container beansprucht, desto höher ist der Preis. Die Schwelle, ab der es sich lohnt, FCL statt LCL zu buchen, liegt bei einem Frachtvolumen von circa 15 m³.

Dauer der Seefracht kalkulieren

Den günstigen Transportkosten auf der einen Seite steht eine im Vergleich zur Luftfracht geringere Beförderungsgeschwindigkeit gegenüber. Lange Transitzeiten sind charakteristisch für den Seetransport. Bei Sendungen aus Asien nach Deutschland werden durchschnittlich 30 Tage veranschlagt, wobei die Transitzeiten der Seefracht von Hafen zu Hafen gemeint sind. Jedoch spielen auch Zollabfertigung und die landseitigen Transporte mit in die Laufzeiten für Seefracht hinein. Wird die Ware aus dem chinesischen Landesinneren zum Exporthafen verladen, können dabei mehrere Tage bis zu einer Woche vergehen. Im Ankunftshafen dauert es noch einmal 2-3 Tage, bis die Ware zur Abholung bereitsteht.

Für eilige Güter ist Seefracht daher eine ungeeignete Transportmethode.

Die Nachteile des längeren Seeweges lassen sich jedoch durch genaue Planung des Warenflusses ausgleichen, indem Containerschiffe als „schwimmende Lager“ genutzt werden. Bei guter Zeitplanung ist Seefracht genauso zuverlässig wie Luftfracht.

Besonders für größere Unternehmen, die Handelsschiffe als schwimmende Lagerhäuser nutzen, ist FreightHubs Cargo Tracking Tool mit Sendungsverfolgung in Echtzeit ein wertvolles Hilfsmittel, um die Materialflüsse für die Just-in-time-Produktion zu optimieren.

Pünktlichkeit

Die zunehmenden Schiffsgrößen bringen eine andere Bewertung von schlechtem Wetter mit sich. Auf einem 350 m langen Schiff wirkt ein durchschnittlicher Sturm wesentlich unspektakulärer als auf einem kleinen Frachtschiff. Im Normalfall durchqueren Frachtschiffe solche Schlechtwetterzonen. Schweres Unwetter führt jedoch oft dann zu Verspätungen, wenn es einem Taifun weiträumig auszuweichen gilt oder wenn im nordatlantischen Winter die Geschwindigkeit aufgrund von Schiffsvereisungen reduziert werden muss, denn hier sind die Schiffsbesatzung sowie das Schiff in realer Gefahr.

Frachtschiffe im Liniendienst fahren nach einem konkreten Fahrplan mit vorher festgelegten Ankunftszeiten, die sie im Normalfall also pünktlich einhalten können. Die Ankunftszeiten gelten für die Lotsenstation, da der Hafen nur nach Übernahme eines Lotsen angelaufen werden darf. Ob im Hafen ein Liegeplatz frei und ein Lotse verfügbar ist, liegt jedoch nicht mehr in den Händen der Reederei.

Charakteristisch für China zum Beispiel sind dichte Nebel, die den Lotsenbetrieb einschränken. Ein weitere möglicher Grund für Unpünktlichkeit sind Feiertage, an denen landseitig weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Das Umschlagsvolumen reduziert sich besonders während des chinesischen Neujahrs spürbar, sodass es zu „Hafenverstopfungen“ kommt. Auch im Hafen haben die Schiffsbesatzung und der Kapitän als Vertreter des Reeders nur begrenzten Einfluss auf die Geschwindigkeit der Be- und Entladearbeiten.

Inzwischen besitzen einige große Reedereien in den wichtigsten Häfen eigene Hafenterminals, an denen sie bevorzugt abgefertigt werden.

Tritt eine Fahrplanverspätung durch „Hafenverstopfung“ ein, gibt der Charterer normalerweise die Order, die Verspätung durch volle Fahrgeschwindigkeit wieder aufzuholen. Allerdings ist das mit einem deutlich höheren Kraftstoffverbrauch verbunden.

Zusammenfassung 

Bei Gütertransport per Seefracht handelt es sich um einen hochgradig internationalisierten Prozess. Neben der Auswahl des zuverlässigen Carriers sind die vereinbarten Lieferbedingungen, eine seefeste Verpackung der Ware sowie die Kenntnis der Zollvorschriften die wichtigsten Faktoren für einen reibungslosen Ablauf.

Die einfache und übersichtliche Verwaltung von Warensendungen verschafft dem Kunden einen Mehrwert und spart Zeit. Voraussetzung für eine rein digitale Abwicklung ist jedoch eine entsprechende Technologie. Da FreightHub von Anfang an in fortschrittliche IT-Lösungen investiert, sind wir in der Lage, dem Kunden eine der modernsten Plattformen für die Online-Administration aller Sendungen und Frachtdokumente anzubieten.

Unterstützt durch erstklassige Technologie, ermöglicht FreightHub eine rein digitale Abwicklung des Seetransports von Hafen zu Hafen wie auch komplette Haus-Haus-Logistiklösungen mit Seestreckeneinschluss.