Glossary

The industry is complicated and many technical terms are thrown around. Take a look here to find out what they mean.

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  • Abliefernachweis

    Eine unterschriebene Empfangsbestätigung der Lieferung. Der Nachweis wird vom Transportunternehmen ausgestellt und vom Empfänger unterschrieben. Eventuelle Mängel oder Schäden der Ware müssen auf dem Abliefernachweis vermerkt werden.

  • All-Risks-Versicherung

    Die maximale Versicherungsform für den Transport von Waren. Allerdings deckt diese nicht wirklich jede Art von Risiko. Der Verlust oder der Schaden muss unfallbedingt sein, damit die All-Risks-Versicherung greift.

  • Annehmbare Qualitätsgrenzlage (AQL-Werte)

    Acceptable Quality Limit (AQL-Werte) ist eine statistische, stichprobenartige Untersuchung, die auf der Losgröße basiert. Dies ist der am wenigsten tolerierbare Prozess mit einer Durchschnittsquote, die noch als akzeptabel betrachtet werden kann. Das daraus resultierende Ergebnis gibt Aufschluss über die Qualität der Gesamtmenge.

  • Annual Customs Bond

    Die Annual Customs Bond sind Absicherungen der US-Zollbehörden, die im Laufe einer 12 monatigen Periode rechtswirksam sind. Die „US customs bond“ bezeichnen eine finanzielle Garantie zwischen drei Parteien: der Versicherungsfirma, die die Obligationen emittiert, dem Auftraggeber und dem Zoll- und Grenzschutz.

  • Antidumpingzölle

    Antidumping Duties (AD) sind vorgesehen, um die US Herstellungsindustrie vor ausländischen Herstellern zu schützen. Dumping tritt auf, wenn ausländische Hersteller Waren in den Vereinigten Staaten zu einem geringeren als dem reellen Wert verkaufen.

  • ATF

    ATF (Airport Terminal Fees) steht für Flughafen Terminal-Gebühren. Sie stellen eine Gebühr für die physikalische Bearbeitung im Zolllager dar. Gilt sowohl für Import- als auch Exportware.

  • Automated Manifest System (AMS)

    Das AMS (Automated Manifest System, zu Deutsch Automatisiertes Manifestier-System) wurde 2004 von den US-Zollbehörden eingeführt. Dadurch müssen Airlines und Reedereien innerhalb vorgeschriebener Frist genaue Details der Fracht angeben, wenn diese an Häfen und Flughäfen der USA verschickt werden.

  • BAF

    Der Bunker Adjustment Factor, auch Bunkerzuschlag genannt, wird von der Reederei aufgrund schwankender Ölpreise berechnet, damit mögliche finanzielle Verluste bei den Treibstoffkosten ausgeglichen werden können.

  • Beförderer

    Eine Person, die die Ware zu einem Käufer transportieren möchte. Die Beförderungsart variiert. Üblich sind Lufttransport, Seetransport, LKW-Transport und Schienentransport. Transportunternehmen übernehmen für gewöhnlich den Großteil der eigentlichen Beförderung.

  • Beförderungsvertrag

    Beförderungsverträge, auch Frachtverträge genannt, werden unter internationalem Frachtrecht geschlossen. Zweck ist es, Einheit der Regeln und Gesetzte zu garantieren, den Mindeststandard für die Haftung und Verantwortung des Transportunternehmens festzulegen und die Rechte und Verantwortungsbereiche von Händlern, Befrachtern und Vertragspartnern festzuhalten.

  • Bordkonnossement

    Eine Sonderform des Konnossements. Bestätigungsdokument dafür, dass die Fracht an Bord des Schiffes geladen wurde, welches im Konnossement als offizielles Transportschiff genannt wird. Das Bordkonnossement wird vom Verfrachter ausgestellt.

  • Bruttogewicht

    Das Gewicht einer Lieferung inklusive Verpackung. Ein Container wird so zum Beispiel inklusive Ladung gewogen. Für viele Transportmittel wird daher ein bestimmtes Leergewicht festgelegt. Wenn diese aktuell und genau sind, kann das Brutto-Wiegen wegfallen.

  • CAF

    Beim Currency Adjustment Factor handelt es sich um einen prozentualen Zuschlag innerhalb der Linienschifffahrt. Damit sollen für den Beförderer mögliche finanzielle Verluste durch den schwankenden Wechselkurs ausgeglichen werden.

  • Carnet ATA

    Das Carnet ATA ist ein Dokument, das aus Internationalem Übereinkommen stammt. Es wird für die zoll- und steuerfreie Einfuhr von Waren verwendet. Im Grunde also ein Reisepass für diese Waren, der in allen Ländern gilt, die das Abkommen unterschrieben haben (insgesamt 75, darunter alle EU-Länder).

  • Carrier’s Lien

    Carrier’s Lien bedeutet im Deutschen so viel wie Speditionspfandrecht. Der Spediteur hat damit das Recht, die gelieferte Fracht zu behalten, bis er vollständig für den Transport der Ware bezahlt wurde. Die Ware darf von ihm also als Sicherheit genutzt werden, falls die Bezahlung nicht erfolgt.

  • CASS

    Das Cargo Agent Settlement System – kurz CASS – für die Rechnungsbegleichung zwischen Frachtspediteur und der IATA (International Air Transport Association, zu Deutsch “Internationale Luftverkehrsvereinigung) verantwortlich. Das CASS kann auch von Airlines außerhalb der IATA angewendet.

  • CFS Charge

    CFS Charge umfasst den Umgang mit der Schiffsladung am Zielhafen. Es handelt sich um eine Gebühr, die von der Conatinergröβe abhängt.

  • Chassis Fee

    Die Chassis Fee bezeichnet eine zusätzliche Gebühr für das Mieten des Fahrgestells, das zum Tragen und Transportieren voller Containerladungen benötigt wird.

  • Clean Truck Fee

    Die Clean Truck Fee bezeichnet eine zusätzliche Gebühr, die in Long beach, CA für nachgerüstete Lastkraftwagen anfällt, um die CO2-Emissionen und die Verschmutzung zu reduzieren. Die Gebühr beträgt 20$ für einen 20-Fuß-ISO-Container.

  • Closing Date

    Das closing date ist ein Datum, an dem die Waren am Hafen oder im Warenhaus geliefert werden müssen, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden.

  • Co-loader

    Der sogenannte Co-loader bezeichnet den Master Verlader, der den Platz für das LCL shipment zuteilt.

  • Containerfrachtstation (CFS)

    Die Container Freight Station (CFS) ist eine Einrichtung, in der Sendungen geprüft und gewogen werden, bevor sie auf das Flugzeug, Schiff oder den LKW für den Transport geladen werden.

  • Continuous Customs Bond

    Die Continuous Customs Bond ist eine US-Zollbehördenbindung, die im Laufe von 12 Monaten rechtswirksam ist.

  • Countervailing Duties (CVD)

    Countervailing Duties (CVD) sind vorgesehen, um die US-Herstellungsindustrie vor ausländischen Herstellern zu schützen. Es fallen Ausgleichszölle an, wenn eine ausländische Regierung ausreichende Fördermitttel und Steuervorteile für ihre Hersteller zur Verfügung stellt, sodass diese ihre Waren preiswerter als die US-Hersteller verkaufen.

  • Delivery Authorization Document (DAD)

    Das Delivery Authorization Document (DAD) bevollmächtigt dazu, eine Warenlieferung von benannten Beteiligten abholen zu lassen. Dieses Dokument muss vor dem Abholen vorgelegt werden.

  • Destination Delivery Charge (DDC)

    Destination Delivery Charge (DDC) deckt die Abwicklung der Warenlieferung am Zielhafen ab.

  • Drop and Pull

    Als Drop and Pull wird der Vorgang bezeichnet, wenn der Lastwagenfahrer die Waren zum Ziel liefert und den Container für ein paar Stunden zurücklässt, bevor er ihn zurück zum Lager bringt.

  • Durchkonnossement

    Ein Konnossement für mehrere Transportarten. Das Transportunternehmen, welches das Durchkonnossement ausstellt, ist für die Überbringung verantwortlich.

  • Einheitspapier

    Das Einheitspapier, auch SAD (Single Administrative Document) genannt, ist ein Dokument für sämtliche Zollgebühren und ist in diversen Teilen der Welt gültig, darunter auch die EU und China.

  • Entladungshafen (POD)

    Als Entladungshafen (POD) wir der Hafen bezeichnet, in dem die Lieferung in den Flieger, Schiff oder Lastkraftwagen geladen wird.

  • Estimated Time of Departure (ETD)

    Der Begriff Estimated Time of Departure (ETD) wird gebraucht, um die voraussichtliche Abfahrtszeit der Warenlieferung am Herkunftshafen auszudrücken.

  • Ex-Works

    Als Ex-Works werden die Incoterms (Verkaufsbedingungen) bezeichnet, die erfordern, dass der Käufer verantwortlich dafür ist, jemanden für das Abholen der Warenlieferung vom Lager oder Werk des Zulieferers und für den Transit zum Endbestimmungsort zu organisieren.

  • Forderungsübergang

    Das Recht einer Versicherungsfirma auf Widerklage, wenn z.B. Ware beschädigt wird oder verloren geht, so kann dafür auch die Transportfirma verantwortlich gemacht werden.

  • Freight Forwarders

    Unternehmen, die sich um den Versand kümmern. Im Englischen unterscheidet man zwischen Spediteuren (Freight Forwarders), Carriers und Shippers (Transportunternehmen). Zu den Shippers gehören die Waren, zu den Carriers der Transport. Spediteure schließen mit den Shippers Verträge und sorgen dafür, dass die Waren von einem Ort an den anderen gebracht werden, vom ersten Schritt bis zum letzten. Sie sind also Dienstleistungsunternehmen.

  • Fuel Surcharge (FS)

    Fuel Surcharge (FS) wird normalerweise für Treibstoffkosten berechnet, die bei dem Carrier auftreten.

  • Hafentarif

    Gebühr für den Transport von Containern um den Hafen herum, außerdem Umschlag, Lagerung und sonstige Dienstleistungen. Der Preis wird pro metrische Tonne oder Kubiktonne berechnet. Während kleinere Häfen diese Dienste einzeln berechnen, bieten größere Handelshäfen meistens feste Hafentarife für kombinierte Leistungen an.

  • Havarie

    Ein Begriff aus der Seefracht-Versicherung, der für „Schaden“ steht. Der Schaden entsteht an der zu transportierenden Ware, im Extremfall auch am Schiff. Meistens wird er dadurch verursacht, dass das Schiff in Seenot geraten ist.

  • House Bill of Lading

    Konnossement des Transportunternehmens. Es wird von diesem ausgestellt und ist dann in der Regel auch der offizielle Beförderer der Fracht.Es wird ausgestellt, sobald es die zu verschickende Ware vom Versender erhalten hat.

  • ICS

    Die ICS – International Chamber of Shipping – ist eine weltweit agierende Handelsschifforganisation. Sie besteht seit 1921 und hat ihren Sitz in London. Rund 80% der Handelsschiffe sind in der ICS vertreten.

  • Importer Security Filing (ISF)

    Als Importer Security Filing (ISF) werden von den US-Behörden geforderte Unterlagen bezeichnet, die spätestens 24 Stunden vor Beginn der Verschiffung eingereicht werden müssen.

  • Inbound Logistik

    Wenn Materialien oder Güter zu einem Hersteller, Lieferanten, Warenlager oder Geschäft gebracht werden (auf Seiten des Anbieters). Der Fokus liegt auf Planung, Steuerung und Bereitstellung, außerdem wird die geeignete Transportart organisiert.

  • Incoterms

    Internationale Handelsregeln bezüglich Kauf und Versand. Incoterms bestimmen, für welche Kosten Käufer und Verkäufer verantwortlich sind. Damit sollten jegliche Unsicherheiten bezüglich welche Kosten auf wen zukommen vermieden werden. Fragt man sich als Käufer z.B. wer für die Zollgebühren seiner Luftfracht aufkommen muss, findet man diese Art von Information stets in den Incoterms.

  • Intermodaler Verkehr

    Intermodaler Verkehr gehört zum muldimodalen Verkehr und bezeichnet eine mehrgliedrige Transportkette, also wenn eine Fracht mit zwei oder mehr Verkehrsträgern ohne Wechsel des Transportgefäßes erfolgt. Im Deutschen auch als „kombinierter Verkehr“ bekannt.

  • Internationale Seeschifffahrtsorganisation

    Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, kurz IMO (aus dem Englischen: International Maritime Organization) ist ein UN-Sonderorganisation. Zu ihren Aufgaben gehören die Reduzierung der Meeresverschmutzung durch Schiffe und die internationale Regelung von Angelegenheiten der Handelsschifffahrt.

  • ISF Bond

    Als ISF Bond wird eine einzigartige Bindung bezeichnet, die in Verbindung mit dem ISF ausgestellt wird, wenn der annual customs bond noch nicht für den Importeur hinterlegt worden ist.

  • Komplettladung

    Full Truck Load, zu Deutsch: Komplettladung. Die komplette Ladung auf einem Transportfahrzeug, in diesem Fall der LKW. Im Gegensatz dazu steht LTL für “less than truckload”, also weniger als eine volle LKW-Ladung.

  • Konnossement

    Das Konnossement ist ein Dokument, das für gewöhnlich als Bestätigung für den Beförderungsvertrag zwischen Absender und Charter gilt. Es dient als Hauptdokument für den Transport und wird für die Zollabfertigung benötigt. Außerdem gilt es als „Titel“ oder „Urkunde“ für die Fracht. Konnossements werden nur für Seefracht verwendet.

  • Kühlcontainer

    Isolierte Container, die mit Kühlaggregaten ausgestattet sind. Kühlcontainer wurden vor rund 50 Jahren in die Handelsschifffahrt eingeführt. Sie werden hauptsächlich zum Transport für Lebensmittel eingesetzt und müssen einem bestimmten Standard (ISO-Norm) entsprechen.

  • Kurier

    Ein Kurier stellt Unterlagen zwischen Spediteuren oder Zollagenten und Häfen oder Fluglinien zu.

  • Last Mile Delivery

    Last Mile Delivery bezieht sich auf eine Gebühr, die durch das Abholen und Versenden einer Warenlieferung von einem inländischen Hafen oder Flughafen bis zum Endbestimmungsort anfällt.

  • Less Than Container Load (LCL)

    Less Than Container Load (LCL) mit Warengütern bezieht sich auf Warenlieferungen, die nicht gross genug sind, um einen Container zu füllen und so zusammen mit anderen Warenlieferungen, die dieselbe Strecke zurücklegen, konsolidiert und versendet werden.

  • Lieferauftrag

    Der Lieferauftrag (DO) ist ein Dokument, das zu dem Abholen einer Warenlieferung durch eine benannte Partei ermächtigt. Dieses muss vor dem Abholen vorgelegt werden.

  • Liefergebühr

    Die Liefergebühr verweist auf ein Entgelt, das für das Abholen und Zustellen einer Warenlieferung vom inländischen Hafen zum Flughafen oder Endbestimmungsort anfällt.

  • Lift on/Lift off (LoLo)

    Gebühr eines Spediteurs für das Bringen einer vollen Container-Ladung vom LKW an einen anderen Ort. Wird auch für die Seefracht verwendet und wird oft auch als LoLo-Verfahren bezeichnet. Beim RoRo-Verfahren dagegen wird die Ladung auf das Schiff gefahren.

  • Linienschiff

    Ein Frachtschiff, das zu regulären festgelegten Zeiten Häfen anfährt, um dort Waren und Güter zu laden oder zu entladen. Dort stehen normalerweise Kräne bereit, welche die Ladung und Löschung übernehmen.

  • Löschen der Ladung

    Ware wird aus einem Container ausgepackt oder von einem Schiff geladen. Das Verb löschen kommt daher, dass in früheren Zeiten der Name des Kapitän vom Lieferpapier gelöscht wurde, sobald er die Ware sicher überbracht hatte, da er danach nicht mehr dafür haftbar war.

  • Lose Fracht

    Lose Fracht bedeutet, dass Orginalkartons nicht palletiert werden. Bei Luftfrachtsendungen optimiert loose cargo die Frachtkapazität des Flugzeugs.

  • Luftfrachtbrief

    Ein Vertrag zwischen dem Absender und dem Spediteur. Der Luftfrachtbrief dient als Empfangsbestätigung der Ware, die transportiert werden soll, als Versandschein, als Transportkostenrechnung und außerdem als Versicherungsnachweis, falls eine mit der zuständigen Airline abgeschlossen wurde. Zollbehörden dient der Luftfrachtbrief als Nachweis für Versand, Transit und Empfang der Ware.

  • Manifest

    Eine Liste der Fracht, die an Bord eines Schiffes transportiert wird, von daher auch als “Frachtliste” oder “Ladungsmanifest” bekannt. Diese Liste wird vom Zoll für die Überprüfung benötigt. Außerdem gilt sie als Ausweis für die Ware an Board, wenn das Schiff z.B. von einem Kriegsschiff überprüft wird.

  • Maximale Tragfähigkeit

    Deadweight Tonnage steht für die Tragfähigkeit eines Schiffes, also die gesamte Transportkapazität des Schiffes, einschließlich der Mannschaft.Maßeinheiten zur Berechnung sind metrische Tonnen (1.000kg) und long tons (aus dem Englischen; entspricht 1016kg). Derweil wird die Maßeinheit TEU (“Länge von zwanzig Fuß entspricht einer Einheit) für die Stellplatzkapaziät verwendet

  • Minimalgebühr

    Die geringste Gebühr, die ein Transportunternehmen für den Transport zwischen zwei Häfen berechnet.

  • Netto Gewicht

    Das Gewicht einer Lieferung ohne das Gewicht der Verpackung.

  • Ocean Freight (OF)

    Ocean Freight (OF) sind die Kosten pro Gewicht und Maβe für das Transportieren von Waren über den Ozean.

  • Out of Gauge

    Out of Gage bedeutet, dass etwas nicht dem Standard entspricht, in diesem Fall Fracht, die das Lademaß überschreitet. Für diese werden spezielle Open Top Container (mit abnehmbarer Plane) mit Überhöhe verwendet. Waer mit Übergröße sind in der Regel Fahrzeuge oder Generatoren.

  • Outbound Logistik

    Der Transport von Waren an den Kunden oder Endnutzer. Im Gegensatz zur Inbond Logistik befasst sich Outbond mit allem, was nach der Produktion der Ware geschieht. Outbond Logistik kann auch als Distributions- oder Absatz Logistik bezeichnet werden.

  • Outsider Line

    Eine Reederei, die nicht zu einer Coference gehört.

  • Paletten Austausch

    Wenn ein Lastwagenfahrer eine Warenlieferung abholt, müssen sie oft Paletten mitbringen, um die Waren auszutauschen (diese sind an die Trägerpalette angeschnallt). Wenn sie keine Paletten mitbringen, fällt eine Gebühr für den Palettenaustausch an.

  • Peak Season Surcharge (PSS)

    Surcharge ist eine zusätzliche temporäre Gebühr, die während einer Hochsaison verlangt wird, da in diesen Zeiten der Platz auf dem Schiff knapp werden kann. Als Hochsaison gilt in der Reederei für gewöhnlich der Zeitraum zwischen August und Oktober.

  • Port Security Fee (PSF)

    Als Port Security Fee (PSF) wird eine zusätzliche Gebühr bezeichnet, die für Sicherheitsdokumentation anfällt.

  • Proximate Cause

    Unmittelbare Schadensursache. Das Versicherungsunternehmen versucht herauszufinden, was genau zum Schaden oder Verlust der Ware geführt hat, was schwierig werden kann, wenn der Schaden nach einer Reihe von Ereignissen anstatt eines einzigen stattfindet.

  • Revenue Ton

    Die Gewichtseinheit, welche für die Berechnung des Frachtpreises verwendet wird. Normalerweise ein Kubikmeter oder 1.000kg.

  • Rollgeld

    Das Rollgeld bezeichnet die Bewegung einer Warenlieferung über eine kurze Distanz, wie z.B. vom Lager zum Hafen oder umgekehrt im selben Stadtgebiet. Normalerweise kann dies innerhalb von einer Arbeitsschicht erledigt werden. Der Begriff Rollgeld wird oft gebraucht, um auf die hinfallenden Gebühren hinzuweisen, die mit solchen Lieferungen verbunden sind.

  • Rückzoll

    Zollgebühren, die für einen Export bezahlt werden, der zuvor importiert wurde. Der Zoll fällt damit letztendlich weg, da die Ware zwar ins Land eingeführt wurde, dort aber nicht verbraucht wird, sondern reexportiert wird.

  • SCAC

    Standard Carrier Alpha Code, zu Deutsch “Standard Transport Alpha Kode”. Ein zwei- bis vierstelliger Buchstaben-Kode, der zur Identifikation des Beförderers dient.

  • Security Charge (SC)

    Als Security Charge (SC) wird eine zusätzliche Gebühr bezeichnet, die für Sicherheitsdokumentation anfällt.

  • Shut Out

    Shut Out tritt dann ein, wenn eine Fracht sich schon auf dem Weg zum Empfänger befindet, dieser die Ware dann jedoch nicht mehr braucht und die Bestellung zurücknimmt. Die Güter müssen dann auf das Gelände des Absenders zurückgebracht werden.

  • Sicherungszuschlag

    Eine zusätzliche Gebühr, die bei See- und Lufttransport verlangt werden kann. Für den Lufttransport ist es normalerweise vom Kilogewicht der Fracht abhängig. Beim Seetransport von Container, Gewichtseinheit oder Konnossement.

  • Siegel

    Eine Metallstange, die mit Nummern-Kode versehen ist und für die Versiegelung von Frachtcontainern verwendet wird. Der Sicherheitsgrad ist von der Art des Siegels abhängig.

  • Single Entry Customs Bond

    Single Entry Customs Bond bezeichnet US-Zollbehördenbindungen, die nur für das Clearing einer Warenlieferung gültig sind.

  • Spediteur

    Unternehmen, die den physischen Transport von Fracht übernehmen – Flugzeug, Linienfrachter, LKW etc. Oftmals kümmern sie sich nicht nur um den Transport, sondern bieten umfassende Dienstleistungspakete an (z.B. können sie auch die Lagerung der Fracht übernehmen).

  • Stripping fee

    Die Stripping fee umfasst die Abwicklung einer Warenlieferung am Zielhafen.

  • Stückliste

    Eine Stückliste (BOM) bezeichnet eine einzeln aufgeführte Liste, die jede einzelne Komponente und die Quantität in dem Gerät beschreibt. Es ist das Erfolgsrezept für Ihr Produkt und ein großartiges Instrument für die Kalkulation von Kosten.

  • Tankcontainer

    Ein Container, der für den Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Pulver bestimmt ist.

  • Telex Release

    Telex Release ist eine elektronische Güterfreigabe des Verkäufers.

  • Terminal Handling Charge

    Terminal Handling Charge ist eine Gebühr, die für die Abwicklung der Warenlieferungen am Zielhafen entsteht.

  • Tradelane

    Als Tradelane bezeichnet man eine Strecke, die von der Seefracht benutzt wird, um Warenlieferungen von der Herkunft bis zum Endbestimmungsort zu bewegen.

  • Transit Time (TT)

    Als Transit time bezeichnet man die Reisezeit zwischen der Abfahrt der Warenlieferung vom Herkunftsort und deren Ankunft am Zielhafen.

  • Transportart

    Die unterschiedlichen Arten von Transportwegen für die Fracht. Die Hauptarten sind Lufttransport, Seetransport, LKWs und Schienenverkehr.

  • Unit Load Device

    ULDs (Unit Load Device) stehen für spezielle Container und Paletten, die dazu verwendet werden Fracht in ein Flugzeug zu laden. Sinn ist es Zeit und Arbeit zu sparen, da mit ihnen weniger Einheiten geladen werden müssen. Sie bestehen aus Aluminium, Kunstoff oder einer Mischung aus beidem.

  • Unloading

    Unloading bezieht sich typischerweise auf die Entnahme einer Warenlieferung aus einem Lastkraftwagen, Schiff oder Flugzeug.

  • Ursprungszeugnis

    Ein Handelsdokument, das ein bestimmtes Land als Ursprungs- bzw. Produktionsland der Ware bestätigt. Jedes Ursprungszeugnis hat eine einzigartige Nummer. Auf dem Dokument stehen der vollständige Name und die Steuerdaten des Exporteur, die Adresse des Empfängers, relevante Markierungen oder Nummern der Pakete, Anzahl und Art der Pakete und eine Beschreibung der einzelnen Waren.

  • Verladehafen (POL)

    Als Verladehafen, auch Port of Lading (POL), wird der Hafen bezeichnet, in dem die Lieferung in den Flieger, Schiff oder Lastkraftwagen geladen wird.

  • Voll-Containerladung

    Als Voll-Containerladung (FCL) bezeichnet man eine Warenlieferung, die eine ausreichende Gröβe hat, um in den Conatiner für die Durchreise zu passen. Die Container können 20´ oder 40´ groβ sein, die als FCL 20′ or FCL 40′ bezeichnet werden.

  • Warehouse to Warehouse

    Die “Warehouse to Warehouse” Regel bestimmt, wo die Frachtversicherung endet. So kann die Versicherung z.B. auch nach Ablieferung der Ware an ihrem Bestimmungsort noch eine Zeit lang danach bestehen bleiben.

  • Weight Measure (WM)

    Weight Measure (WM) ist die Maβeinheit, die für die Kalkulation der Luftfracht- oder Seefrachtrate dient.

  • Wertfracht

    Fracht, die einen Wert von 1.000 US-Dollar und mehr pro Kilogramm darstellt oder wertvolle Ladung wie Metalle, Banknoten, Perlen, Diamanten, Juwelen, Gold (in fast jeglicher Form), Schecks, freigeschaltete Bank- und Kreditkarten oder Platinum enthält.

  • Wharfage Fee

    Als Wharfage Fee wird eine Gebühr bezeichnet, die für die Abwicklung einer Warenlieferung am Zielhafen entsteht.

  • Zollabfertigung

    Die Customs Clearance (Zollabfertigung) verweist auf clearing shipments durch die Zollbehörden; es handelt sich üblicherweise um einen Service, der von den Spediteuren oder Zollagenten durchgeführt wird.

  • Zollverschlussware

    Waren, für die der Zoll noch nicht bezahlt wurde. Damit unterliegen sie bis zur Bezahlung der Kontrolle des Zolls. Bonded Goods werden in einem speziellen Zolllager untergebracht.

  • Zone Charges

    Überseedampfer-Gebühren, die für den Transport von LCL- und FCL-Containern berechnet werden (LCL: Less than full container load; Transportmenge, die keine komplette Containerladung darstellt. FCL: Full Container Load; Transportmenge, die eine komplette Containerladung darstellt).