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T1-Verfahren

Mit dem T1-Verfahren können Waren aus außereuropäischen Ländern innerhalb der Europäischen Union (EU), den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sowie der Türkei, der Republik Nordmazedonien und Serbien transportiert werden, ohne dass sie bei den einzelnen Grenzübertritten während des Transports verzollt werden müssen. Die Zollabgaben fallen erst am finalen Bestimmungsort an. Anhand dieses gemeinsamen Versandverfahrens wird die Verzollung weg von den Außengrenzen der EU hin zu den Zollbehörden am Bestimmungsort innerhalb des jeweiligen EU-Mitgliedslandes verlagert.

Für das T1-Verfahren muss eine Versandanmeldung erfolgen. Sie enthält unter anderem Versender und Empfänger der Waren, die Gesamtzahl der zu befördernden Waren, Versende- und Bestimmungsland mit den jeweils zuständigen Zollbehörden sowie die Zolltarifnummer. Ist während des Transports ein Nicht-EU-Land zu passieren, so muss dies in der Versandanmeldung vermerkt werden.

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